Klein aber fein – eine Feuchter Besonderheit

    Johannes Schmidt,  Bürgermeisterkandidat                 der Unabhängigen UCS e.V. Feucht
Bei der letzten Versammlung der Wählergruppe Die Unabhängigen UCS e.V. wurde auf Vorschlag des Vorsitzenden Gerd Steuer durch die anwesenden Mitglieder einstimmig beschlossen, dass Johannes Schmidt bei den Kommunalwahlen im März 2020 als Bürgermeisterkandidat der Unabhängigen antritt.                                                                              Johannes Schmidt (35) stammt aus einer alteingesessenen Feuchter Handwerkerfamilie und hat ebenso Wurzeln in Moosbach. Seit seinen Jugendjahren ist er Mitglied des Schützenvereins in Moosbach, leitete dort unter anderem 15 Jahre lang die Jugendabteilung und wurde dieses Jahr zum 1. Vorstand des Vereins gewählt. Nebenher ist er noch als Revisor für den Kreisjugendring Nürnberger Land tätig.

Beruflicher Werdegang
Nach dem Besuch der Grundschule und Hauptschule in Feucht absolvierte er erfolgreich eine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation. Nach zwei Jahren bei der Bundeswehr entschied er sich für eine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik bei TNT Express im Gewerbepark Nürnberg-Feucht-Wendelstein. Nachdem er verschiedene Qualifikationsebenen durchlaufen hat, ist Johannes Schmidt heute als Process Improvement Officer tätig. Zu seinen Aufgaben gehört das Sicherstellen und Einhalten von Qualitätsstandards, das Analysieren und Optimieren von Arbeitsabläufen und operativen Prozessen sowie das Erstellen von Qualitätskennzahlen.

In eigener Sache                                                                                              
Ich habe mich bewusst dafür entschieden, als Bürgermeister zu kandidieren. Mir geht es nicht darum die Politik anderer zu kritisieren. Mein Hauptaugenmerk liegt auf der Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen in einer immer schneller laufenden Zeit. In Feucht haben wir dafür beste Voraussetzungen, wir dürfen die Chancen aber nicht verschlafen. Bei der anstehenden Wahl ergeben sich Möglichkeiten den Marktgemeinderat zu verjüngen und so auf die Zeichen der Zeit zu reagieren. Wir benötigen einen neuen Wind in der Parteienlandschaft, der das alte Schubladendenken durch ein neues parteiübergreifendes, ökonomisches, zielorientiertes und vor allem bürgernahes Arbeiten ersetzt.                         Wir stehen vor immensen Herausforderungen in Bereich Natur- und Umweltschutz, welche uns global mit der Klimaerwärmung aber auch vor Ort betreffen.Ich für mich muss feststellen, dass ich auch im Alter noch Bäume und Wiesen in Feucht sehen will. Mir ist bewusst dass die Nachfrage nach Baugrund hoch ist, aber die grünen Inseln, die unseren Ort so lebenswert machen müssen erhalten bleiben.                                                          Finanziell sieht es nicht mehr so rosig aus. Erstmals seit langen muss sich unsere Gemeinde wieder verschulden. Wir müssen genau überlegen wie wir uns zukünftig finanziell aufstellen. Keine Frage, unser soziales Engagement und die Förderung der Vereine darf auf keinen Fall in Mitleidenschaft gezogen werden. Umso wichtiger ist es alle kostenverursachenden Stellen zu durchleuchten, um zu prüfen was wir uns leisten können und wollen und was nicht. Es wäre unverantwortlich unserer nachfolgenden Generation einen Schuldenberg zu vererben.
Da ich ein unabhängiger Kandidat bin, mich also nicht an überparteiliche Vorgaben halten muss, sehe ich mich im Vorteil, weil ich alle Themen unvoreingenommen angehen und mir mein eigenes Bild machen kann. Meiner Meinung nach sind alle Bürgerinnen und Bürger von Feucht und Moosbach zukünftig unser größtes Kapital. Die Kommunalwahl ist eine reine Persönlichkeitswahl und so sind wir dazu verpflichtet die Anliegen und Meinungen aller anzuhören und in unseren Entscheidungen mit einzubinden. So will ich dafür eintreten und für unseren lebenswerten Ort eine gute, und in die Zukunft gerichtete, Politik zu vertreten.  

       Johannes Schmidt im Gespräch mit einer Bürgerin.