Klein aber fein – eine Feuchter Besonderheit

Besuch des Zeidlermuseums
Der Vorstand der Unabhängigen lud zur letzten Sitzung ins Zeidlermuseum ein. Grund dafür war eine umfassende Information der Sitzungsteilnehmer durch die Vorstände Ralph Reiwe und Frank Landsgesell des Zeidlermuseums. Durch einen kurzen Museumsrundgang wurde den Anwesenden deutlich vor Augen geführt, dass durch die räumliche Enge die vielen wertvollen Exponate nicht richtig zur Geltung kommen. Im anschließenden Vortrag stellten die Verantwortlichen des Museums ihre Pläne vor. Dabei zeigten sie auf, wie sie sich eine Umgestaltung der Ausstellungsräume in Gebäude Pfinzingstraße 6 und die Erweiterung ins ehemalige Liebelhaus vorstellen. Besonderer Wert wird auf eine erweiterte Bildungsarbeit und die Digitale Ausstattung gelegt. Daneben plant man einen Zeidel – Pfad, der vom Museum entlang des Gauchsbaches bis zum Lehrbienenstand führt. Informationsstelen sollen die Besucher über unterschiedliche Themen in Sachen Bienen informieren.

Pflanzentauschbörse und 30. Geburtstag                                     Fortgesetzt wurde die Sitzung mit einem kurzen Bericht über den Planungsstand zur Pflanzentauschbörse am 12. 10. 2019. Gleichzeitig lädt die UCS und Bürgermeisterkandidat Johannes Schmidt die Bevölkerung zu einem kleinen Umtrunk anlässlich des dreißigsten Geburtstages der Unabhängigen ein.

Wahlaussagen Teil 2                                                           Nachdem man sich in der letzten Sitzung mit den ersten Wahlaussagen beschäftigt hatte, setzte man jetzt die Diskussion fort. Gerd Steuer stellte das Kapitel Kinder, Jugendliche Alte und Familien vor. Die vorbildlichen Betreuungsmöglichkeiten für Klein-, Kindergarten-, und Hortkinder müssen weiterhin in ausreichender Zahl vorhanden sein und notfalls neue Plätze, wie jetzt in der Altdorfer Straße geplant, geschaffen werden. Dabei müssen bei größeren Bauvorhaben die Investoren zu einem Kinderbetreuungsbeitrag herangezogen werden. In der Grund – und Mittelschule müssen die offene Ganztagesbetreuung und die Ganztagesklassen zu Beginn jeden Schuljahres den Erfordernissen angepasst werden. Zusätzliches Personal in der Schulsozialarbeit und der Heilpädagogik sollte, wenn es die finanzielle Situation zulässt, mitfinanziert werden, obwohl diese Stellen vom Kultusministerium zu bezahlen wären. Ausbildungsinitiativen der Mittelschule und Realschule fördern wir im Rahmen unserer Möglichkeiten. Das Erfolgsmodell Jugendzentrum und sein Ableger in Moosbach müssen im bisherigen Rahmen unterstützt werden. Sehr wünschenswert wäre eine Diskothek für die Feuchter Jugendlichen äußerte eine junge Besucherin. Für junge Familien müssen unbedingt bezahlbare Wohnungen in Feucht geschaffen werden, um eine weitere Abwanderung zu vermeiden. Für unsere älteren Mitbürger ist die Errichtung des Seniorenzentrums Gottfried Seiler ein wichtiger Meilenstein hinter dem die UCS steht. Die Unterstützung der ambulanten Pflegedienste, die es älteren Bürgern erlaubt, länger in der eigenen Wohnung zu leben, steht außer Frage. Zusätzlich sollte man die Einrichtung eines Bürgertaxis oder -buses prüfen, um die autolosen, nicht mobilen und älteren Mitbürger möglichst lange beweglich zu halten. Die Entwicklung der Ortsmitte war nächstes Thema der Versammlung. Hier warten die Unabhängigen die Ergebnisse des laufenden Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes ( ISEK – Prozesses ) ab und werden dann an einer finanzierbaren Lösung mitarbeiten. Neben dem Sailergrundstück müssen dabei auch die zweckbestimmte Sanierung der Reichswaldhalle und der davor liegende Parkplatz miteinbezogen werden. Für dieses gesamte Areal gibt es zurzeit viele unterschiedliche Vorschläge wie Bürgerhaus, Begegnungsstätte, Kunsthaus, Bücherei, Haus für die Werke oder Marktstätte. Machbarkeitsstudien müssen zeigen, welcher Vorschlag verwirklicht werden kann. Hier sieht die UCS den neuen Marktgemeinderat gefordert, denn die Auswirkungen der Maßnahme gehen weit in die Zukunft. Vorsitzender Steuer gab am Ende noch einen kurzen Bericht, welche Themen in der nächsten Marktgemeinderatssitzung behandelt werden und schloss dann die gut besuchte Veranstaltung.